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Sie sind auf des Suche nach einer Tauchpumpe oder wollen mehr zum Thema erfahren ? Dann sind Sie bei uns richtig.

Tauchpumpen sind Unterwasserpumpen, die vollständig in dem zu förderndem Medium eingetaucht sind. Meistens sind diese Pumpen mit einem Elektromotor ausgestattet, der dann mittels der Motorwelle mit einem Pumpenrad in der Pumpenhydraulik verbunden ist. Dieses drehende Pumpenrad versetzt das Medium in Bewegung und befördert die Flüssigkeit aus der Pumpe heraus in ein angeschlossenes Rohr oder einen Schlauch. Die elektrischen Teile, Kabel usw. sind vom Medium vollständig abgeschirmt (abgedichtet). Die Abdichtung der Motorwelle zum Motor erfolgt meistens mittels mehrerer Gleitringdichtungen, Axial-Dichtringen oder einer Kombination aus beiden. Bei vielen Tauchpumpen-Modellen liegt zwischen den Dichtungen eine Ölkammer. Je nach Anwendung sind diverse Tauchpumpen mit s.g. Schwimmerschaltern ausgerüstet, die die Pegelstände der Flüssigkeit erfassen und. z.B. zum Trockenlaufschutz dienen oder andere Steuerungsaufgaben erfüllen (z.B. einschalten, wenn im Sumpf ein bestimmter Pegel erreicht ist).

Die Aufgaben der Tauchpumpen sind so unterschiedlich wie die Tauchpumpen selbst.

Kleine Tauchpumpen, wie diese in jedem Baumarkt und an jeder Ecke im Internet erhältlich sind, dienen meistens allgemeinen Zwecken rund ums Haus. Diese fördern meistens leicht verschmutztes Wasser und haben keine besondere Spezialisierung.

Eine Besonderheit der Kleinpumpen sind Tauchpumpen, die einen etwas höheren Druck erzeugen und so direkt z.B. für Bewässerungszwecke genutzt werden können. Der höhere Druck wird dadurch erreicht, dass mehrere Pumpenräder in der Pumpe untergebracht sind, die nacheinender den Druck der Flüssigkeit erhöhen. Die Motorleistung ist höher, die Fördermengen eher geringer.

Brunnenpumpen und Tiefbrunnenpumpen sind Tauchpumpen, die direkt im Brunnenrohr ihre Arbeit verrichten. Gängige Modelle passen in Rohre mit 100mm Innendurchmesser (4-Zoll-Brunnen) oder gar in 75mm Rohre (3-Zoll-Brunnen). Diese Brunnenpumpen haben mehrere, sogar sehr viele Pumpenräder hintereinander und erzeugen so z.T. erheblich Drücke. Das ist schon deshalb notwendig, weil manche Brunnen sehr tief sind und der Druck alleine schon deshalb benötigt wird, damit das Wasser die große Förderhöhe überwinden kann und an der Oberfläche immer noch einen brauchbaren Druck aufweist, z.B. für Bewässerungszwecke.
Unsere Brunnenpumpen weisen Förderhöhen ab 32m (3,2 bar) bis hin zu 216m (21 bar) auf und sind somit im Gartenbrunnen oder auch in Dürregebieten Afrikas einsetzbar, je nach Typ.
Wegen der recht hohen Drücke, die die Brunnenpumpe erzeugen muss, ist der Abstand der Pumpenräder zur Wandung der Hydraulik natürlich absolut gering. Aus diesem Grund können diese Pumpen nur klares Wasser fördern ohne Verschmutzungen. Die Sandlast, die vertragen werden kann, ist gering.

Schmutzwasser-Tauchpumpen fördern verschmutzte Flüssigkeiten und sind so mannigfaltig, wie die Anwendungen, für die sie gebaut wurden. Die Bandbreite reicht von Kleinpumpen für leicht verschmutztes Wasser für Anwendungen im Haus (Drainage, Notentwässerung), flachsaugende Pumpen, die bis auf 1mm absaugen, Baupumpen, die z.B. Baugruben entwässern, Pumpen bei Feuerwehren und Katastrophenschutz, bis hin zu Schlammpumpen, die in der Kanalisation oder Kläranlagen eingesetzt werden.

Fäkalienpumpen sind eine besondere Form von Schmutzwassertauchpumpen. Diese sind so ausgelegt, dass sie sowohl Fäkalien aber auch Toilettenpapier usw. fördern können. Bei diesen Pumpen ist die Hydraulik so ausgelegt, dass der freie Durchgang entweder besonders groß ist (meisten ab ca. 80mm), oder sie besitzen eine besondere Zerkleinerungsvorrichtung vor dem Pumpenrad. Da sich bei Fäkalien zündfähige Gase bilden können, sind die Fäkalienpumpen meistens in explosionsgeschützter Ausführung gefertigt. Hier werden besondere Anforderungen an das Material und die einzelnen Komponenten mit entsprechenden Prüfungen und Zertifikaten gelegt. Wegen der Anwendung werden Fäkalienpumpen meistens aus schwerem Grauguss gefertigt.

Die Auslegung einer Tauchpumpe sollte sich unbedingt nach der Anwendung richten. Grundsätzlich gilt, dass die von einer Pumpe geförderte (angebotene) Menge am Ende der Leitung auch entnommen werden sollte. Alles andere führt zum Druckstau in der Pumpe, was negative Auswirkung auf die Standzeit der Pumpe hat. Das gilt insbesondere Für Pumpen, die höhere Drücke erzeugen, also z.B. Brunnenpumpen. Leider wird immer wieder der Fehler gemacht, eine größere Pumpe zu wählen als eigentlich benötigt. Eine Hilfe zu richtigen Auslegung einer Pumpe sind die s.g. Kennlinien, die in einer Grafik die Fördermengen in Abhängigkeit von der Förderhöhe darstellen. In unserem Online-Angebot stellen wir zu nahezu jeder Pumpe eine Kennlinie zur Verfügung. Bei Fragen beraten wir Sie gerne. Beschreiben Sie uns bitte dazu Ihre Anwendung, was, wie weit, wie hoch Sie fördern wollen / müssen und welchen Druck Sie am Ende erwarten. Diese Angaben helfen bei der Auslegung enorm.

Beispiel einer typischen Kennlinie, die Ihnen bei Auslegung einer Pumpe behilflich sein kann. Die Kennlinien(n) zeigen die zu erwartende Fördermenge in Abhängigkeit von der Förderhöhe. In unserem Beispiel würde die Pumpe bei einer Förderhöhe von 5m ca. 2,5 m Wasser pro Stunde fördern, bei freiem Auslauf. Diese Menge wird zusätzlich von der Länge und dem Durchmesser der Druckleitung (Schlauch) negativ beeinflusst, was aber in Kennlinien keine Berücksichtigung findet.

Beispiele für einige unserer Schmutzwassertauchpumpen von 650 Watt bis 5,6 kW

Beispiele für einige unserer Fäkalientauchpumpen und Fäkalien-Hebeanlagen